Transformation Wohnhaus Loreto Zug, 2006

131 Wohnhaus Loreto

Nach über vierzigjähriger Nutzungsdauer wollte die Eigentümerin das Gebäude mit 28 Wohnungen thermisch sanieren und ihm gleichzeitig ein zeitgemässes, attraktives Aussehen verleihen. Die bestehenden Balkone, die mit einer Tiefe von 1.22 m sehr knapp bemessen waren und deren durchgehende Bodenplatten grosse Wärmebrücken bildeten, wurden durch neue, grosszügige Balkone ersetzt. Der in den 1990er Jahren veränderte Eingangsbereich wurde im Rahmen der Umbauarbeiten hindernisfrei ausgebildet.

Es ist gelungen, dem Gebäude ein in sich stimmiges Erscheinungsbild zu geben, bei dem die neuen Bauteile nicht als spätere Addition ablesbar bleiben, sondern ein neues Ganzes erzeugt wird.

Das Wohnhaus im Quartierkontext

Bestandsgebäude

Projektinformationen

Bauherrschaft

Schweizerische Rückversicherungs-Gesellschaft

Zeitlicher Ablauf

1963 Ursprünglicher Bau von A. Adorni
2004–2006 Fassadentransformation

Architektur

Romero & Schaefle Architekten AG, Zürich
Projektleitung: Tipje Reimann

Baumanagement

Kohler Architektur AG, Zürich

Tragwerksplanung

Dr. Schwartz Consulting AG, Zug

BAUPHYSIK

Bauphysik Meier AG, Dällikon

FOTOGRAFIE

Heinrich Helfenstein; Romero Schaefle Partner Architekten AG

PUBLIKATIONEN

«N° 26, Fassadensanierung mit neuen Balkonen an Mehrfamilienhaus», Zuger Bautenführer, Ausgewählte Objekte 1902-2012, Quart Verlag Luzern, 2013.